
Nachlese 2010
Hier finden Sie Berichte zu unseren Veranstaltungen 2010
Jahreshauptversammlung und Weihnachtsfeier der Meisterfrauen im Handwerk Passau e.V.
Am 1.12.2010 fand die Jahreshauptversammlung und gleichzeitige Weihnachtsfeier der Meisterfrauen im Gasthof Bayerischer Löwe in Passau statt.
Die Vorsitzende Gunda Pauli freute sich bei der Begrüßung über die große Anzahl der anwesenden Mitglieder. Nach dem Vortrag des Kassenprüfberichtes durch die Schatzmeisterin Rosi Dellinger erfolgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes.
Anschließend wurde die Änderung des Vereinsnamens auf „Unternehmerfrauen im Handwerk Passau e.V.", sowie einige notwendig gewordene Satzungsänderungen einstimmig beschlossen.
Die 2. Vorsitzende, Christine Graf, ließ das vergangene Jahr nochmal Review passieren und erinnerte an viele schöne, interessante gemeinsame Stunden. Die Jahresvorschau übernahm Gunda Pauli, der "Motor der Meisterfrauen" im Raum Passau.Mit viel Elan wies sie auf interessante Veranstaltungen im Jahr 2011 hin und ersuchte die Mitglieder auch im neuen Jahr wieder aktiv daran teilzunehmen. Außerdem gab sie bekannt, dass 5 neue Mitglieder den Weg in unseren Verein gefunden haben.
Nach diesem offiziellen Teil war noch reichlich Zeit für ein festliches Menü und interessante Gespräche. Elfriede Praml sorgte mit einer heiteren Weihnachtsgeschichte aus ihrer Kindheit für ausgelassene Festtagsstimmung. Zu vorgerückter Stunde endete auch diese letzte Veranstaltung der Meisterfrauen im Jahr 2010.





Meisterfrauen-Jahres-Seminar 2010
In Zusammenarbeit mit der Kreishandwerkerschaft veranstalteten wir unser Jahres-Seminar vom 11.11. - 12.11.2010 im Golf- und Landhotel Anetseder, Raßbach.
Nachdem das Programm sehr vielversprechend war, konnte die Vorsitzende Gunda Pauli eine rekordverdächtige Anzahl interessierter Frauen aus allen Gewerken begrüßen. Der Donnerstagvormittag stand unter der Bezeichnung "Prüfungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit". In anschaulicher Weise erläuterte der Referent, Herr RA Sven Galla vom Anwaltsbüro Flisek und Galla, Passau die Problematik der Zollprüfungen. Das Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung wurde in 5 der wichtigsten Punkte, für die Praxis, erklärt.Am frühen Nachmittag besuchten wir das Graphitbergwerk Kropfmühl. Für uns war es ein Erlebnis der besonderen Art, unter Tag das Geschehen der früheren Jahre kennen zu lernen.
Graphit aus der Tiefe zu holen, war für die Bevölkerung aus der Umgebung bis noch vor 20 Jahren das "tägliche Brot".
Wieder zurück im Tagungshotel versuchte Herr Dr.Klein von der Sparkasse Passau, uns den EURO und dessen Stabilität in der Wirtschaft weltweit zu erklären. Ein schwieriges Unterfangen angesichts der täglichen Schwankungen in allen Spar- und Darlehensbereichen.
Beim anschließenden Abendessen konnten die "Meisterfrauen" das neue Wissen vertiefen, aber auch der gesellschaftliche Teil kam nicht zu kurz.
Am Freitagvormittag referierte Herr Dr Helml, Richter am Amtsgericht über die "arbeitsrechtliche Pflichten beim Umgang mit den neuen Medien am Arbeitsplatz".
Resümee dieses Vortrages war, dass nur ein Spezial-Arbeitsvertrag im Detail vor unangenehmen Überraschungen im Klagefall schützt.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen endete das Jahresseminar.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass dieses Seminar im nächsten Jahre wieder stattfinden sollte.



Jahresausflug 2010 der Meisterfrauen Passau
vom 17. -19.9.2010
Der Jahresausflug 2010 führte die MF Passau nach Salzburg.
Bei wunderschönem Wetter begann die Reise am Freitag Mittag Richtung Österreich. Dank der guten Organisation von Christine Graf konnten wir rechtzeitig unser Hotel am Stadtrand beziehen und mit dem E-Bus die wunderschöne Mozartstadt „einnehmen".
Das anschliessende „Mozart-Dinner Concert" war eine musikalisch-kulinarische Verführung im Barocksaal des Stiftskeller
St Peter. Es war ein unvergesslicher Abend, bei dem Leib und Seele tatsächlich nicht zu kurz kamen.
Der Samstag erwartete uns mit einer Stadtführung in und um den Altstadtkern. Bei Sonnenschein konnten wir diese geschichtsträchtige Stadt von ihrer besten Seite kennen lernen. Die vielen verführerischen kleinen Geschäfte und der große Markt in der Nähe der Getreidegasse lies die Zeit im Nu schwinden. Natürlich durften wir den „Mirabellgarten" nicht vergessen - ein Augenschmaus nicht nur für Hochzeitspaare .
Nach einem ausgiebigen Abendessen im Sternbräu erreichten wir gegen Mitternacht, müde von den vielen Eindrücken, wieder unser Hotel. Schloss Hellbrunn mit den bekannten Wasserspielen stand am Sonntag Vormittag auf dem Programm. Nach dem Besuch des Wallfahrtsortes „Maria Taferl" und einem ausgiebigen Mittagsessen traten wir die Heimreise an.
Dieser Ausflug wird sicher noch lange in bester Erinnerung bleiben und zu neuen Taten anregen.
Bei dieser Gelegenheit möchten wir unserer Vorsitzenden Gunda Pauli, als unseren „ bewährten Busfahrer", noch mal recht herzlich danken.





Gewaltfreie Kommunikation
Am 09.06.2010 trafen sich die Meisterfrauen in Passau, Gasthaus Bayer. Löwe zum Thema "Gewaltfreie Kommunikation"
mit Mediator Thomas Jennrich.
Die "Gewaltfreie Kommunikation" ist ein Konzept, das von Marshall B. Rosenberg entwickelt wurde. Es soll Menschen ermöglichen, so miteinander umzugehen, dass der Kommunikationsfluss zwischen ihnen verbessert wird. Das kann sowohl beim Kommunizieren im Alltag als auch beim friedlichen Lösen von Konflikten im persönlichen beruflichen oder politischen Bereich hilfreich sein. Es versteht sich nicht als Technik, die andere Menschen zu einem bestimmten Handeln bewegen soll, sondern als Grundhaltung, bei der eine wertschätzende Beziehung im Vordergrund steht.
Synonyme sind einfühlsame Kommunikation, verbindende Kommunikation, Sprache des Herzens "Giraffensprache"
Grundmodelle der GfK sind 4 Schritte:
1. Beobachtung einer Handlung
2. Gefühl der Beobachtung
3. Bedürfnis formulieren
4. Bitte um eine konkrete Handlung in einer positiven Handlungssprache
Es steht fest, dass dieser Vortrag, wenn auch nicht ganz einfach zu verstehen, für uns Meisterfrauen im täglichen Arbeitsablauf hilfreich sein kann. Wir müssen nur die Zeit finden, die GfK (gewaltfreie Kommunikation) auch umzusetzen.


Perlen - nicht immer eine runde Sache
05.05.10
Jede Frau liebt Perlen und jede Frau sollte welche ihr Eigen nennen.
Frau Johanna Wenzel konnte uns in Ihrem Vortrag faszinierend über diesen Schmuck erzählen.
Perlen haben eine 8000 Jahre alte lange und sagenhafte Geschichte.
Seit einigen tausend Jahren wurde schon eifrig Perlenschmuck hergestellt. Im 1600 Jahrhundert wurden Perlen sehr häufig auf Gewändern und ähnliches gestickt. Da Perlen außer dem so genannten Bohren keine weitere Bearbeitung benötigen, eigneten
sie sich auch in Zeiten als es noch keine Maschinen gab, hervorragend zu Schmuckzwecken. Schon oft hat sich die Perle der Mode unterwerfen müssen, aber mindestens genauso oft war es die Perle, die Mode machte. Denn immer wenn Perlen auf der Bildfläche erscheinen, sind die Sinne im Spiel. Als Zeichen der Trauer durfte bei den alten Königs- und Fürstenhäusern kein Schmuck getragen werden. Die Perle war in allen Zeiten ein Glücksbringer und ein Zeichen der Liebe.
Frau Wenzel konnte uns anschaulich die Unterschiede der einzelnen Perlen vermitteln. Und so hörten wir von Flußperlen, Perlmuscheln, Passauer-Muscheln uvm. Jede einzelne Perle ist ein individuelles Meisterwerk der Natur und zeichnet sich durch seine Farbe, Form, Glanz, Größe und Oberflächenstruktur aus. Es gibt Naturperlen, die auch Orientperlen genannt werden, diese sind sehr selten und sehr kostbar, daher kaum noch im Handel anzutreffen. 95% der Perlen auf der Welt sind Zuchtperlen und entstehen auf natürliche Weise im Inneren einer Perlmuschel.
Wir gingen nach Hause mit dem Wissen, dass diese Zierstücke auch für das Wohlbefinden des Menschen verantwortlich sein können und die Heilkraft der Perle unumstritten ist.

"Zum ersten Niederbayerntreff"
Am Montag, den 19. April 2010 trafen sich die Unternehmerfrauen aus dem AK Landshut, Regen und Passau in Passau "zum ersten Niederbayerntreff" im Bräustüberl Hacklberg. Anschließend gings zur Besichtigung der Glockengießerei Perner in Hacklberg. Als Gäste der Handwerkskammer in Passau informierte Kammerpräsident Franz Prebeck die Unternehmerfrauen über die aktuelle Situation im ostbayerischen Handwerk und gab einen Überblick über die Aufgaben der Handwerkskammer.
(Siehe auch "Pressestimmen")

Besichtigung Medienzentrum Passau PNP
Im Rahmen unserer monatlichen Aktivitäten besichtigten wir am 15.04.10 das Medienzentrum.
Frau Hoch von der PNP führte uns in anschaulicher Weise durch die Rotations-Druckerei. Erst jetzt wurde uns bewusst was es heißt, eine Zeitung bei Frühstück lesen zu können. Viele Vorarbeiten und vor allem die Zusammenarbeit zwischen Redakteuren und Technik sind nötig um eine ansprechende, möglichst wahrheitsgetreue Tages-Ausgabe zu halten, die weltweit hält. Beim Rundgang vom Papierrollen-Lager bis hin zur fertigen Zeitung konnten wir feststellen, dass die PNP ein expandierender, innovativer Betrieb ist, der auch Krisenzeiten übersteht. Die Ausweitung auf das europäische Umland bringt dahingehend sicher Vorteile. Dass dieser Betrieb in der Nähe agiert ist auch für uns Meisterfrauen wichtig, um
unsere Organisation auch nach Außen hin attraktiv zu gestalten.

Femme Digitale Modul 5
Web 2,0, Twitter, Facebook etc.
Social Media
Unter diese Begriffen werden alle Aktivitäten zusammengefasst, die sich im neuen Web in Bezug auf Unternehmens-Kommunikation nutzen lassen.
Die entscheidende Frage für unsere Unternehmen ist nicht mehr „mach ich da mit? sondern „wie kann ich dabei sein?
Über die oben angeführten Netzwerk-Neuerungen unterrichtete uns am Dienstag, den 17.03.10 Frau Alexandra Graßler in den Räumen der Fa. Pauli, Rappenhof.
Ein überaus spannender Abend, mit vielen Neuigkeiten erwartete uns. Frau Graßler versteht es immer wieder, trockene Themen so interessant zu interpretieren, dass jeder Besucher überzeugt ist, diese Kommunikationsmittel in unserer Zeit unbedingt nutzen zu müssen. In anschaulicher Weise wurde uns vermittelt, dass die Anwendungen im Prinzip auch verhältnismäßig einfach und die Dienste auch weitgehend kostenlos sind. Nicht nur die „Jugend kann mit Twitter und Facebook punkten, auch wir als Unternehmerfrauen müssen diese, überaus interessante, Einrichtungen testen.
Grundvoraussetzung ist die kostenfreie Anmeldung auf den verschiedenen Portalen – möglichst mit einer neuen email-Adresse.
Frau Graßler zieht immer im Anschluß eines Vortrages ein gemeinsames Resümee und eine „Kurzversion. Dadurch bleibt das Gehörte viel lebendiger.
Es ist beabsichtigt evtl. weitere Seminare dahingehend zu buchen.
Denkt daran: „wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit
Den Feind in meiner Brust besiegen -
Eine Krebserkrankung kann das ganze Leben ins Chaos stürzen
Zum Auftakt der monatlichen Events trafen sich die Meisterfrauen am 27.01.10 in Passau im Radiologie-Zentrum Schießstattweg 60
Nach einem Sektempfang unterrichtete uns die zuständige Fachärztin Dr .Ulrike Aichinger zusammen mit dem Radiologen Herrn Dittmar über die Vorsorge- und Behandlungsmöglichkeiten von Brustkrebs.
Eine gesunde ausgewogene Ernährung und in Maßen Bewegung ist immer noch die beste Vorsorge. Wenn man bedenkt, dass statistisch jede 10 Frau betroffen ist und diese Art von Krebs in der Regel keine Schmerzen verursacht, ist eine ständige Selbstkontrolle von größter Bedeutung. Bei Frauen zwischen 50 – 70 Jahren wurden die meisten Metastasen beobachtet. Eine Früherkennung ist daher wichtig und in der Regel ist diese Krankheit in diesem Stadium auch heilbar.
Herr Dittmar stellte uns anschließend das moderne Bestrahlungs-gerät vor, mit dem punktgenau der Tumor lasergestrahlt werden kann. Eine Behandlung erstreckt sich auf 6 – 7 Wochen, mit einer täglichen Röntgenbestrahlung von ca. 10 Minuten, je nach Fortschritt der Krankheit.
Bei uns Meisterfrauen entstand das einstimmige Resümee dieser Veranstaltung:
Eine kluge Frau sorgt vor!

Jahreshauptversammlung und Weihnachtsfeier
Am 02.12.2009 anläßlich der Vorweihnachtsfeier wurde im Beisein der Landesvorsitzenden Margit Niedermayer, Gunda Pauli zur ersten Vorsitzenden gewählt.
